Von Januar bis März 2026 werden in Bayern insgesamt 15 325 Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt. Nach Auskunft des Bayerischen Landesamts für Statistik steigt das Genehmigungsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal 2025 um 12,1 Prozent beziehungsweise 1 659 Wohnungen. Die Wohnungsbaugenehmigungen steigen im Vorjahresvergleich in den Landkreisen um 17,2 Prozent, in den Großstädten um 14,1 Prozent.
Schweinfurt. In Bayern werden von Januar bis März 2026 Baugenehmigungen (einschließlich Genehmigungsfreistellungen) für insgesamt 15 325 Wohnungen bewilligt. Nach Mitteilung der Fachgruppe im Bayerischen Landesamt für Statistik steigt die Zahl der Wohnungsbaufreigaben damit um 1 659 Wohnungen beziehungsweise 12,1 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2025.
Eine Aufgliederung nach Gebäudearten zeigt, dass neue Zweifamilienhäuser mit 42 Prozent (+278) einen besonders starken Anstieg verzeichnen. Wohngebäude mit genau einer Wohnung, also Einfamilienhäuser, legen um 16,5 Prozent (+463) zu, während sich das Genehmigungsvolumen für Wohnungen in neuen Wohnheimen um 73,2 Prozent (-752) verringert. Antragsbewilligungen für Mehrfamilienhäuser steigen um 15,9 Prozent (+1 069).
Regionale Unterschiede offenbaren sich am deutlichsten bei den bayerischen Regierungsbezirken. In drei von sieben Regierungsbezirken sinkt das Genehmigungsvolumen, in Oberfranken ist der Rückgang mit 19,2 Prozent am stärksten, gefolgt von Niederbayern mit 4,1 Prozent und Schwaben mit 2,5 Prozent. In Oberbayern (18,8 Prozent), der Oberpfalz (6,0 Prozent) und Unterfranken (28,8 Prozent) steigt die Anzahl der genehmigten Wohnungen gegenüber 2025 an. In Mittelfranken ist mit 42,6 Prozent der Anstieg von genehmigten Wohnungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum am höchsten. In den Großstädten erhöhen sich die Wohnungsbaugenehmigungen um 14,1 Prozent, während die kreisfreien Städte mit 0,5 Prozent kaum einen Zuwachs verzeichnen. In den Landkreisen steigt das Genehmigungsvolumen um 17,2 Prozent.



