Im ersten Quartal 2026 werden in Bayern nach der aktuellen Auswertung der Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes 187 151 Kraftfahrzeuge (Kfz) neu zugelassen. Das sind 14,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt steigt die Zahl der neuen Personenkraftwagen (Pkw) um 14,0 Prozent auf 157 612. Darunter befinden sich neben 66 555 Pkw mit Hybridantrieb (+22,0 Prozent) mit 33 236 so viele E-Autos (+47,8 Prozent) wie noch nie. Währenddessen sinken die Neuzulassungszahlen der Pkw mit Benzin- und Dieselantrieb. Die Neuzulassungen von benzinbetriebenen Pkw liegen bei 38 390 (-6,9 Prozent), bei Diesel-Pkw sind es 19 155 (-2,4 Prozent).
Die Besitzumschreibungen zeigen im ersten Quartal insgesamt einen leichten Rückgang um 0,3 Prozent auf 303 516 Fahrzeuge, davon wechselten 255 256 Pkw den Besitzer (-0,2 Prozent). Bei der Antriebsart zeigt sich auch hier der Trend hin zu Elektromobilität.
Schweinfurt. Nach der Kraftfahrzeugstatistik des Kraftfahrt-Bundesamtes erhalten im ersten Quartal 2026 in Bayern 187 151 Kraftfahrzeuge (Kfz) ihre erstmalige Zulassung für den Straßenverkehr und damit 14,3 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2025. Die Zahl der Besitzumschreibungen sinkt insgesamt geringfügig um 0,3 Prozent auf 303 516 Kfz.
Trend zu E-Mobilität sowohl bei Neufahrzeugen als auch bei „Gebrauchten“
Wie das Fachteam im Bayerischen Landesamt für Statistik weiter mitteilt, steigt die Anzahl der Pkw-Neuzulassungen insgesamt im ersten Quartal 2026 um 14,0 Prozent auf 157 612 Fahrzeuge.
In diesem Zeitraum sinkt die Zahl der neu zugelassenen Pkw mit Benzinantrieb um 6,9 Prozent auf 38 390 und Diesel-Pkw um 2,4 Prozent auf 19 155. In den ersten drei Monaten dieses Jahres werden somit nur noch 36,5 Prozent der neu zugelassenen Pkw klassisch mit Benzin oder Diesel angetrieben. Bei den alternativen Antriebsarten hingegen steigen die Neuzulassungszahlen weiter. Hier verzeichnet die Hybridtechnik eine Zunahme um 22,0 Prozent auf 66 555, wobei darunter die Neuanmeldungen von Pkw mit Plug-in-Technologie gleichermaßen um 22,0 Prozent auf 14 877 Fahrzeuge steigen. Ein besonders starkes Wachstum von 47,8 Prozent ist bei Elektro-Pkw (BEV, kurz für Battery Electric Vehicle) im Zeitraum Januar bis März 2026 zu verzeichnen.
Hier wurden 33 236 neu zugelassen, so viele wie noch nie.
Im Langzeitvergleich zeigt sich das noch prägnanter: im ersten Quartal 2016 wurden noch 71 237 benzinbetriebene Pkw und 86 082 Diesel-Pkw neu zugelassen, das bedeutet einen Rückgang um 46,1 Prozent der Benziner bzw. 77,7 Prozent der Diesel-Pkw bis heute.
Gleichzeitig gibt es eine entgegensetzte Entwicklung bei den alternativen Antrieben: im Zeitraum Januar bis März 2016 wurden noch 539 E-Autos und 2 244 Hybrid Pkw neu zugelassen.
Das entspricht einem Zuwachs um 32 697 (+6066,2 Prozent) bei den Pkw mit Elektroantrieb und um 64 311 (+2865,9 Prozent) bei neuen Pkw mit Hybridtechnik.
Auch auf dem Markt für gebrauchte Pkw ist diese Entwicklung zu beobachten. Im ersten Quartal 2026 finden insgesamt 303 516 gebrauchte Kraftfahrzeuge (-0,3 Prozent) einen neuen Besitzer. Personenkraftwagen machen dabei einen Anteil von 84,1 Prozent der umgeschriebenen Kraftfahrzeuge aus. Die Besitzumschreibungen von Pkw mit Elektrotechnologie (14 300) verzeichnen dabei mit einem satten Plus von 53,2 Prozent den stärksten relativen Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Umschreibungen von Pkw mit klassischen Verbrennungsmotoren sinken dagegen: 137 435 Gebrauchtwagen mit Benzinantrieb (-4,4 Prozent) und 67 871 gebrauchte Diesel-Pkw (-6,6 Prozent) finden im Januar bis März 2026 einen neuen Besitzer.
Zulassungszahlen und Besitzumschreibungen anderer Kraftfahrzeugarten
Weiterhin ist im Zeitraum Januar bis März 2026 ein starker Anstieg der Neuzulassungen für Krafträder um 43,4 Prozent auf 11 867 registriert, während die Anzahl der Besitzumschreibungen mit 19 863 geringfügig wächst (+0,6 Prozent). Im gleichen Zeitraum steigen die Neuzulassungen für Kraftomnibusse um 11,6 Prozent auf 355, die Besitzumschreibungen gebrauchter Omnibusse um 24,1 Prozent auf 232. Während sowohl die Zahl der neu zugelassenen Lastkraftwagen (-0,9 Prozent; 12 463) als auch der gebrauchten Lastkraftwagen (-0,7 Prozent; 17 918) leicht sinkt, werden mehr Zugmaschinen neu zugelassen (+9,6 Prozent; 4 006), aber weniger Besitzumschreibungen von Zugmaschinen (-5,2 Prozent; 9 520) registriert.



