Drei starke Partner setzen ein gemeinsames Zeichen für Dialog und Verständigung: Die Stadt Freising, das Erzbistum München und Freising sowie das Osteuropa-Hilfswerk Renovabis schreiben erstmals den Freisinger Dialogpreis aus. Ab sofort können Bewerbungen und Vorschläge eingereicht werden.
Der mit 10.000 Euro dotierte Preis würdigt Initiativen und Institutionen, die sich mit besonderem Engagement für Verständigung, Zusammenarbeit und Versöhnung in Europa einsetzen. „Europa braucht Menschen, die den mutigen Weg der Begegnung zwischen Ost und West gehen“, erklärt Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising. „Mit dem Freisinger Dialogpreis wollen wir dieses Engagement sichtbar machen und würdigen.“
Der Preis will Personen, Institutionen und Initiativen hervorheben, die dazu beitragen, Vorurteile zwischen verschiedenen kulturellen und sozialen Kontexten zu überwinden und ein respektvolles Miteinander schaffen. Ebenso können Ansätze ausgezeichnet werden, die gemeinschaftliches Engagement, den Dialog und die Versöhnung zwischen verschiedenen religiösen und konfessionellen Traditionen sowie den Austausch von spirituellen und historischen Erfahrungen fördern.
Dass der Preis im oberbayerischen Freising verliehen wird, ist kein Zufall: „Freising ist als Stadt mit tiefen historischen und kulturellen Wurzeln und einem stets offenen Herzen ein Ort der gelebten Verständigung“, betont die neu gewählte Oberbürgermeisterin Monika Schwind. „Für Europa gilt ebenso wie für die Kommunalpolitik und bürgerschaftliches Engagement: Nur Verständigung schafft Zukunft. Genau das spiegelt der Preis wider“, sagt sie.
Bewerben können sich Personen, Institutionen und Initiativen, die aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa kommen oder in Verbindung mit der Region wirken. Das katholische Hilfswerk Renovabis setzt sich seit über 30 Jahren für den partnerschaftlichen Dialog mit den Menschen in diesen Regionen ein. Hauptgeschäftsführer Pfarrer Prof. Thomas Schwartz erklärt, mit dem Preis wolle Renovabis „den Geist des Vertrauens und Miteinanders sichtbar machen, wie wir ihn in der Arbeit mit unseren Partnerinnen und Partnern täglich erleben.“
Eigenbewerbungen und Vorschläge Dritter werden gleichermaßen wahrgenommen. Einreichungen sind auf Deutsch oder Englisch möglich. Alle Informationen zur Bewerbung stehen unter renovabis.de/dialogpreis bereit.
Bericht: Renovabis / Foto: Hötzelsperger



