Tourismus

Zwei Wochen früher als geplant: Neuer Steig im hinteren Wimbachtal freigegeben

Veröffentlicht von Günther Freund

Der neue Steig im hinteren Wimbachtal zum Trischübel-Pass ist ab sofort freigegeben.

Die Waldarbeiter vom Nationalparkrevier Au-Schapbach haben die aufwändigen Wegebauarbeiten zwei Wochen von dem anvisierten Termin abgeschlossen. Auf rund 600 Metern Länge überwindet der neue Steig gut 200 Höhenmeter, 25 Meter Stahlseil und zehn Trittbügel wurden verbaut. Der alte Steig war bei einem großen Felssturz im August 2025 verschüttet worden und ist seitdem wegen der Gefahr weiterer Felsabbrüche gesperrt.

Rund 1.000 Arbeitsstunden haben Nationalparkmitarbeiter seit Herbst 2025 für den Steigbau im Wimbachtal aufgewendet. Die Gesamtkosten in Höhe von 85.000 Euro trägt die Nationalparkverwaltung.

                        neuer Steig im hinteren Wimbachtal

Wichtig für die Tourenplanung: Der neue Weg bleibt zwar wie der alte Steig insgesamt als „roter“ und damit „mittelschwerer“ Steig klassifiziert, dennoch weist er abschnittsweise Schwierigkeiten auf: Im oberen Teil muss eine drahtseilversicherte und absturzgefährdete Steilstufe durchstiegen werden. Eine leichtere Trassierung war im dynamischen Gelände des hinteren Wimbachtals nicht möglich.


Redaktion

Günther Freund

1944 in Bad Reichenhall geboren, Abitur in Bad Reichenhall, nach dem Studium der Geodäsie in München 3 Jahre Referendarzeit in der Vermessungs- und Flurbereinigungsverwaltung mit Staatsexamen, 12 Jahre Amtsleiterstellverteter am Vermessungsamt Freyung, 3 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Zwiesel und 23 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Freyung (nach Verwaltungsreform mit Vermessungsamt Zwiesel als Aussenstelle). Seit 2009 im Ruhestand, seitdem in Prien am Chiemsee wohnhaft.

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