Natur & Umwelt

Wenn Natur und Technik sich im Haus zur Wildnis begegnen

Veröffentlicht von Günther Freund

Unter dem Titel „nexus – Echo der Wildnis“ wartet auf die Besucher des Haus zur Wildnis am Samstag, 22. August, ein besonderes Erlebnis. Studenten der Technischen Hochschule Deggendorf wollen mit ihren multimedialen Installationen ganz besondere Naturmomente erzeugen.

„Das Kooperationsprojekt mit der Technischen Hochschule Deggendorf hat bereits eine gewisse Tradition“, erklärt Sabine Eisch, Leiterin des Haus zur Wildnis. Schon ab dem 16. August sind Medientechnikstudierende im Wildniscamp am Falkenstein zu Gast und wollen dort in Licht, Wetter, Geräusche und Stimmungen des Nationalparks eintauchen. Alles, was ihnen begegnet, kann Inspirationsquelle sein. „In diesem Jahr suchen die Studierenden nach Erlebnissen und Momenten, in denen der Wald zurückspricht. Im Laufe dieses kreativen Prozesses entstehen vielfältige multimediale Installationen, die am Ende in der besonderen Kulisse unseres Haus zur Wildnis präsentiert werden“, schildert Eisch. Auch die Besucher sollen Teil des Ganzen werden, indem die fertigen Installationen auf Bewegungen, Fragen oder Reaktionen reagieren. So wird die Nationalparkeinrichtung für einen Tag zum Resonanzraum, in dem Technik, Natur und Menschen sich auf besondere Weise begegnen.

„nexus – Echo der Wildnis“ ist am Samstag, 22. August, zwischen 15 und 20 Uhr bei freiem Eintritt im Haus zur Wildnis zu erleben. Für die leibliche Verpflegung sorgt die Gastronomie des Hauses zur Wildnis, die an diesem Tag bis 20 Uhr geöffnet hat. Zur Anreise kann bequem die Waldbahn genutzt werden. Die Haltestelle Ludwigsthal befindet sich nur zirka 15 Gehminuten vom Haus zur Wildnis entfernt. Natürlich steht auch der große Parkplatz des Nationalparkzentrums Falkenstein an der B11 für Veranstaltungsbesucher zur Verfügung.


Redaktion

Günther Freund

1944 in Bad Reichenhall geboren, Abitur in Bad Reichenhall, nach dem Studium der Geodäsie in München 3 Jahre Referendarzeit in der Vermessungs- und Flurbereinigungsverwaltung mit Staatsexamen, 12 Jahre Amtsleiterstellverteter am Vermessungsamt Freyung, 3 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Zwiesel und 23 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Freyung (nach Verwaltungsreform mit Vermessungsamt Zwiesel als Aussenstelle). Seit 2009 im Ruhestand, seitdem in Prien am Chiemsee wohnhaft.

Beiträge und Fotos sind urheberrechtlich geschützt!