Der Waldkindergarten „Die Wurzelkinder“ bekommt ein neues Carport-Dach – Einstimmig entschied sich der Gemeinderat für volle finanzielle Unterstützung
Auf Antrag des Waldkindergartens „Die Wurzelkinder e. V.“ erklärte sich der Gemeinderat einstimmig in der jüngsten öffentlichen Sitzung bereit, Investitionskosten von 21 500 Euro für den Bau eines Carport-Daches zu übernehmen. Wie Bürgermeister Herbert Strauch (FBL, Freie Bürgerliste) informierte, plant der Waldkindergarten die Überdachung der zwei Bauwagen als Verwitterungs- und Wetterschutz in einer Größe von 10,6 mal 6,6 Metern. Im Bereich des Vorplatzes soll die Überdachung aus Glas entstehen, da sich die Kinder auch gerne dort aufhalten.
Im Antrag wurden Kosten in Höhe von rund 25 500 Euro brutto geschätzt, wobei Eigenleistungen in Höhe von 4000 Euro einberechnet sind. Insgesamt waren also Kosten in Höhe von 21.500 Euro noch offen. Die Baumaßnahme soll im Frühjahr/Sommer dieses Jahres umgesetzt werden. Die beiden Bauwagen des Vereins, die bereits vor 18 Jahren errichtet wurden, sind inzwischen in die Jahre gekommen, so dass die Dächer trotz laufender Unterhaltsmaßnahmen nicht mehr dicht zu bekommen sind.
Im Antrag des Kindergartens heißt es weiter, dass in der Defizitvereinbarung vom Jahr 2024 aufgelistet ist, dass zu den Ausgaben des Betriebes auch die Kosten für Instandhaltung und Reparaturen bis zu 5000 Euro eingerechnet werden dürfen. Bei höheren Investitionen muss ein Antrag auf Förderung gestellt werden.
Bürgermeister Strauch sagte, der Waldkindergarten arbeite sehr erfolgreich, so dass die Gemeinde bis jetzt noch kein Defizit übernehmen musste. Mit 48 Kindern sei er voll belegt, was auch günstig für die Gemeinde sei, nicht zuletzt wegen der vielen Arbeitsdienste die Eltern. Er schlug vor, die Baumaßnahme mit mindestens 20 000 Euro zu unterstützen. Dem stimmten Christian Maier (FBL) und Stefan Haneberg (Gemeinsam für Übersee, GfÜ) zu. Haneberg bedankte sich zugleich bei den Betreibern des Kindergartens für ihre tolle pädagogische und integrative Leistung. Zweite Bürgermeisterin, Margarete Winnichner (Grüne) schlug 21 500 Euro als Zuschuss vor, um auch die pädagogische Leistung von Betreibern und Eltern zu würdigen. Das unterstützte Erika Stefanutti (GfÜ) und bei der Abstimmung der gesamte Gemeinderat.
Bericht und Foto: Christiane Giesen






