Kultur

Tiroler Festspiele Erl: Spielzeit 2026/27

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Unter dem Leitmotiv „Sehnsucht“ hat Intendant Jonas Kaufmann das Programm der Tiroler Festspiele Erl für die Spielzeit 2026/27 vorgestellt. Die dritte Saison seiner Intendanz setzt erneut auf die bewährte Einteilung in vier Phasen: Ausklang, Winter, Ostern und Sommer.

Den Auftakt bidet vom 8. bis 10. Oktober 2026 das Herbstfestival „Ausklang“ unter der Kuratierung von Andreas Schett. Das Format „Opensource“ verbindet dabei unterschiedliche Stile wie Klassik, Volksmusik, Jazz und Pop. Als Gäste werden unter anderem die Sopranistin Sarah Maria Sun, das Leonkoro Quartet und die Musicbanda Franui erwartet.

Die Wintersaison (6. Dezember 2026 bis 6. Jänner 2027) widmet sich schwerpunktmäßig der italienischen Oper und dem Belcanto. Im Mittelpunkt steht Giuseppe Verdi mit einer szenischen Neuproduktion von La traviata sowie einer konzertanten Aufführung von Nabucco. Ergänzt wird das Programm durch Donizettis Anna Bolena, das traditionelle Weihnachtsoratorium und verschiedene Festkonzerte zum Jahreswechsel.

Die Osterfestspiele (14. bis 28. März 2027) bieten neben Klassikern wie Wagners Parsifal und Bachs Matthäus-Passion auch ein besonderes Familienkonzert des „Jungen Festspielhauses“, das sich vergessenen Werken von Komponistinenn widmet.

Der Festspielsommer (1. bis 25. Juli 2027) bringt klanggewaltige Meisterwerke wie Schrekers Der ferne Klang und Wagners Tristan und Isolde auf die Bühne. Ein besonderer Höhepunkt ist die österreichische Erstaufführung von Francesco Filideis Oper Accabadora. Abgerundet wird das Jahr durch die Reihe „Zwischentöne“, die unter anderem Gastspiele des Münchner Gärtnerplatztheaters nach Erl führt.

Bildmaterial: Tiroler Festspiele Erl

Anhang: Programm



Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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