Kultur

REG: UNESCO-Welterbetag

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Am ersten Sonntag im Juni findet bundesweit der UNESCO-Welterbetag statt. An diesem Tag feiern die Welterbestätten in ganz Deutschland die Vielfalt des kulturellen Erbes unter dem Motto „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“. Organisiert wird der Aktionstag von der Deutschen UNESCO-Kommission und dem Verein UNESCO-Welterbestätten Deutschland e. V. Jährlich wird eine der aktuell insgesamt 55 deutschen Welterbestätten ausgewählt, um die offizielle Eröffnung des UNESCO-Welterbetags mit einem feierlichen Festakt auszurichten.

20 Jahre Welterbe Regensburg
Am Sonntag, 7. Juni 2026, findet diese bundesweite Eröffnung in Regensburg statt. Die Stadt verbindet die offizielle Eröffnung mit einem besonderen Jubiläum: Vor 20 Jahren wurde die „Altstadt Regensburg mit Stadtamhof“ in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Das Motto der Feier in Regensburg lautet: „20 Jahre Welterbe Regensburg – Geschichte, die verbindet!“.

Die Planungen für das Welterbefest laufen bereits auf Hochtouren. Das Programm wächst kontinuierlich und erste Programmpunkte stehen bereits fest, die einen Einblick in die bevorstehenden Feierlichkeiten geben. Am 7. Juni beginnt der UNESCO-Welterbetag um 11 Uhr mit einem offiziellen Festakt im Historischen Reichssaal – jenem Ort, an dem vor 20 Jahren die UNESCO-Urkunde überreicht wurde. Ein Kontingent kostenfreier Bürgertickets ermöglicht auch der Stadtgesellschaft die Teilnahme; der Anmeldezeitraum wird noch bekannt gegeben.

Das Welterbefest in Regensburg startet bereits am Samstag, 6. Juni, von 11 bis 17 Uhr mit einem Markt der Welterbestätten auf dem Haidplatz. Dort präsentieren sich zahlreiche weitere Kulturstätten aus Deutschland und Bayern. So wird ein Streifzug durch die deutsche Welterbelandschaft mitten in der Regensburger Altstadt möglich. Der Markt findet in Kooperation mit dem UNESCO-Welterbestätten Deutschland e. V. und der Regensburger Tourismus GmbH statt.

Auch am Sonntag, 7. Juni, findet das Programm auf dem Markt sowie entlang der Welterbe-Meile am Marc-Aurel-Ufer von 11 bis 17 Uhr statt. Dort erwartet die Gäste ein vielfältiges, kostenfreies Programm für Groß und Klein. Zu den besonderen Höhepunkten zählen eine interaktive XR-Bodeninstallation zum Thema „Salzsammler“ im Besucherzentrum Welterbe, die Kinder in die mittelalterliche Handelsmetropole Regensburg mitnimmt, eindrucksvolle Reenactment-Szenen sowie die Präsentation des zweiten Welterbetitels „Donaulimes“. Ergänzt wird das Angebot durch ein umfangreiches Sonderführungsprogramm, darunter spezielle Jubiläumsführungen.

Darüber hinaus wird eine Aktion mit Friedenstauben der Partnerstadt Odessa gewidmet. Auch die klimatische Entwicklung der Welterbestadt wird thematisiert, und das immaterielle Kulturerbe vor Ort kann entdeckt werden. Zahlreiche Bastel- und Mitmachstationen laden zum kreativen Ausprobieren ein. Das Programm wird laufend erweitert – es lohnt sich also, gespannt zu bleiben. Ein weiterer Schauplatz der Welterbefeier ist der Innenhof des Thon-Dittmer-Palais. Dort findet um 15 Uhr eine Podiumsdiskussion in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission zum Thema „20 Jahre Welterbe in Regensburg: Gemeinsam für Dialog und Verständigung“ statt. Weitere Aktionen sind in Planung.

Die Veranstalter freuen sich darauf, gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern das UNESCO-Weltkulturerbe in Regensburg und ganz Deutschland zu feiern und „Geschichte, die verbindet“ lebendig werden zu lassen.

Das ausführliche Programm wird zeitnah auf folgenden Websites veröffentlicht: www.unesco-welterbetag.de/veranstaltungen und www.regensburg.de/welterbe

Bericht und Bilder: Stadt Regensburg / Christian Kaister / Valentum Kommunikation GmbH


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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