Kultur

Letztes Standkonzert in Marquartstein

Konrad Müller dirigiert die Marquartsteiner Musikkapelle beim letzten Standkonzert
Veröffentlicht von Toni Hötzelsperger

 Das war noch ein richtig schöner Abend zum Herbstanfang. Viele Besucher versammelten sich vor dem Musikpavillon, saßen oder standen unter den großen Bäumen, die noch in ihrem satten Grün stehen. Die Musikkapelle Marquartstein unter Leitung ihres Dirigenten Konrad Müller eröffnete den Abend mit dem schwungvollen Marsch „Abel Tasman“.

Moderator Horst Lehnert klärte die Besucher auf: „Es sind noch 99 Tage bis Silvester und dies ist unser letztes Standkonzert für dieses Jahr“. Weitere Polkas, Märsche und Walzer folgten, das abwechslungsreiche Repertoire erfreute die Zuhörer sichtlich. Horst Lehnert meinte, dazu könnten die Besucher auch gut ein Tänzchen wagen, aber an diesem Abend wollten wohl alle nur zuhören. Aber Gelegenheit zum Tanzen gibt es am Samstag, 24. Oktober im Prinzregentensaal, versprach Lehnert, da spielt die Musikkapelle den ganzen Abend für alle, die das Tanzbein schwingen wollen.

Die langsam hereinbrechende Dunkelheit, der große fast volle Mond und die durch die Luft sausenden Fledermäuse zauberten eine schöne Stimmung. Musikalisch reisten die Musikanten jetzt in die 80er-Jahre mit der Blues Brothers Revue; Rhythm & Blues, Soul und Rock ließen bei den Zuhörern die Vorstellung von Figuren mit schwarzen Anzügen, Hüten und Sonnenbrillen wach werden. Weiter ging es mit US-Pop-Rock und der Golden Swing Time bis zu einem Frank-Sinatra-Medley. Den Zuhörern hat’s gefallen, die Füße wippten im Takt mit.

Den Abschluss machten dann wieder heimische Klänge mit der Polka „Eine letzte Runde“, bevor die Zuhörer mit einem zünftigen Marsch in den Ohren nach Hause begleitet wurden.

Text und Bilder: Sybilla Wunderlich


Redaktion

Toni Hötzelsperger

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