Kultur

Hommage der Salzburger Kulturvereinigung

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Mittlerweile genießen die Veranstaltungen der Salzburger Kulturvereinigung weit in die benachbarten Regionen hinein große Anziehungskraft. Der renommierte Geiger Benjamin Schmid, seit 2025 künstlerischer Leiter, präsentierte die Saison 2026/27 im Salzburger Marionettentheater und würzte den Abend mit musikalischen Leckerbissen, zusammen mit Ehefrau Ariane Haering (Klavier) und drei ihrer Kinder (Geige, Viola und Cello).

Das Abo-Angebot konzentriert sich ab Herbst auf zwei Konzerttage: Donnerstag („Musik der Meister“) und Freitag („Welt der Musik“). Dazu kommt an sechs Freitag-Nachmittagen das neue Format „Konzert um 3“ (15 Uhr). Dieses kompakte Konzert-Angebot (70-80 Minuten ohne Pause) soll vor allem, so Geschäftsleiterin Josefa Hüttenbrenner, jüngeres Publikum ansprechen (Konzert „after school“).

Den Auftakt am 1./2. Oktober gestaltet der Pianist Herbert Schuch, mit Werken von Robert Schumann. Das Mozarteum-Orchester Salzburg, geleitet von Hans Graf, spielt zudem Tschaikowskys „Symphonie Pathétique“ und seine selten gehörte „Wojewoda“-Ouverture.

„Nordlichter“ heißt die Konzert-Doublette am 12/13. November. Das Göteborg Opera Orchestra spielt die 1. Symphonie von Jean Sibelius und die Schwedischen Tänze von Max Bruch. Beim „Konzert um drei“ wird Bruchs berühmtes Violinkonzert in g-Moll zu erleben sein (Solistin: Veronika Eberle).

Der ungarische Cellist István Várdai spielt mit dem Estnischen „National Symphony Orchestra“ am 17./18. Dezember Edward Elgars Cello-Konzert. Dazu erklingt Dvořáks Symphonie „Aus der Neuen Welt“.

Zwischen 15. Januar und 21. Mai 2027 gibt es fünf Konzerte Orchesterwerken von Beethoven, dessen Tod sich zum 200. Mal jährt. Dafür gibt es ein eigenes Beethoven-Abo. Neben der „Coriolan“-Ouvertüre kommen das 3. und 4. Klavierkonzert, die Symphonien in Es-Dur („Eroica“) und in c-Moll („Schicksal“), sein Violinkonzert (Solist: Benjamin Schmid) sowie das Tripelkonzert zur Aufführung.

Ein Orchester-Event am 27. Mai, der ein breites Publikum ansprechen dürfte, ist „Hollywood Classics“: Das ORF-Radiosymphonieorchester spielt populäre Filmmusik.

Die neue Reihe „Jazz-Abo“ geht in die zweite Runde. In der „Szene Salzburg“ treten am 19. November, am 26./27. Januar und am 13. April 2027 die Lungau Big Band, der amerikanische Sänger Kurt Elling, die österreichische Sängerin Anna Buchegger sowie die Gitarristen Biréli Lagrène und Wolfgang Muthspiel auf. „Django Drom“ nennt Initiator „Beni“ Schmid das Doppelkonzert im Januar zu Ehren des „Königs des Gypsy Jazz“.

„Young and Free“ heißt das Musik-Projekt, das am 23. April 2027 Chöre und Orchester der Musik-Gymnasien Salzburg, Linz und Innsbruck gemeinsam auf die Bühne des Festspielhauses bringt. Sie haben Werke von Poulenc, Gershwin und Beethoven einstudiert.

Die bewährte Reihe „Musik:Context“, bei der renommierte Schauspieler Texte zu einem bestimmten Thema rezitieren, umrahmt von passender Musik, wird mit vier Veranstaltungen fortgesetzt. Am 3. Dezember lassen Michael Maertens und Daniel Keberle den Briefwechsel zwischen Ephraim Kishon und Friedrich Torberg lebendig werden, zusammen mit „Klezmer Reloaded“. Schauspielerin Aglaia Szyszkowitz und Akkordeonist Christian Bakanic runden den Zyklus am 4.Juni 2027 ab mit Frivolem unter dem Motto „Raub mir sanft den Atem“.

Das „Salzburger Straßentheater“ wendet sich, bei freiem Eintritt, an ein breites Publikum,mit der Komödie „Nein zum Geld!“ der französischen Gegenwartsautorin Flavia Coste (9. Juli und 2. August ’27).

Konzertbesuchern unter 27 Jahren macht die Salzburger Kulturvereinigung attraktive Angebote: Einzelkarten für € 15, sechs Konzerte „after school“ (s.o.) und ein Wahl-Abo für Schulklassen um € 42. Näheres dazu unter dieser Mail-Adresse: education@kulturvereinigung.com. Details zu Programm und Eintrittspreisen auf: www.kulturvereinigung.com

Bericht: Helmut Rieger  /  Fotos: Daniella Rieger-Böhm (2), Salzburger Kulturvereinigung (1, 3, 4)

1)    Die österreichische Jazz-Sängerin Anna Buchegger tritt am 26./27. Januar in der SZENE Salzburg im Rahmen von „Django Drom“ auf.

2)    Würzten die Präsentation musikalische: Benjamin Schmid (Geiger und künstlerischer Leiter), Ehefrau Ariane Haering (Klavier) und drei ihrer Kinder (Geige, Viola und Cello).

3)    Geschäftsleiterin Josefa Hüttenbrenner und der künstlerische Leiter, Violinist und Mozarteum-Professor Benjamin Schmid, präsentieren das neue Programm der Salzburger Kulturvereinigung.

 

 



Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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