Kultur

Bernaus neuer Blasmusik-Förderverein

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Der Musik-Erhaltungsverein weicht einem modernen Förderverein

Mit einer richtungsweisenden Doppelversammlung im Haus des Gastes hat die Bernauer Blasmusik die Weichen für die Zukunft gestellt. Der 1960 gegründete „Musik-Erhaltungsverein“ wurde letzte Woche im Haus des Gastes offiziell aufgelöst. Nur eine halbe Stunde später gründeten die Mitglieder den „Förderverein der Musikkapelle Bernau“, der das kulturelle Erbe nun auf ein modernes Fundament stellt.

Einstimmiges Aus nach 66 Jahren

Die historische Satzung des alten Vereins entsprach nicht mehr den heutigen rechtlichen Anforderungen. Nach der einstimmigen Entlastung der alten Vorstandschaft stimmten die Mitglieder geschlossen der Auflösung zu. Das Vereinsvermögen wird zweckgebunden über die Gemeinde Bernau direkt an den neuen Förderverein übertragen.

Nahtloser Übergang und neue Führung

Im Anschluss fand die Gründungsversammlung des neuen Fördervereins statt. Die vorliegende Satzung wurde einstimmig angenommen. Auch die Vorstandswahl unter Wahlleiter Georg Leidel verlief ohne Gegenstimmen per Akklamation: Erste Vorsitzende Irene Biebl-Daiber, Stellvertretender Vorsitzender Christian Hügel, Schatzmeisterin Barbara Dienhart und Schriftführerin Michaela Leidel. Als Kassenprüfer stehen dem Vorstand künftig Johannes Almer und Christof Hentschel zur Seite.

Sofort handlungsfähig

Der neue Verein legte einen Mindest-Mitgliedsbeitrag von 25 Euro pro Jahr fest und beantragt die steuerliche Gemeinnützigkeit. Die Musikkapelle verfügt damit ab sofort über ein zeitgemäßes Unterstützernetzwerk und freut sich über weitere Mitglieder. Informationen und Anträge sind über Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber erhältlich.

Bericht und Foto: Georg Leidel –   Die neue Vorstandschaft: v.li. Barbara Dienhart, Christian Hügel, Irene Biebl-Daiber, Leiter der Musikkapelle Albert Osterhammer und Michaela Leidel

 


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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