„Einen Trachtenjahrtag an einem Ostermontag habe ich noch nie erlebt, darüber habe ich nachgedacht und ich bin zu folgenden Erkenntnissen gekommen: Zum einen wollen wir dankbar sein, dass wir diesen zweiten Osterfeiertag haben und zum anderen gehört es sehr wohl gut zusammen, dass der Bernauer Trachtenverein an seiner Tradition an diesem Tag festhält. Das Erinnern an jene Vorfahren, die vormals für den Verein unterwegs waren, passt richtig zum heutigen Emmausgang“ – so der 88jährige Ruhestandspfarrer Konrad Kronast beim Gottesdienst in der Bernauer Pfarrkirche St. Laurentius.
Zum Gedenkgottesdienst für die gefallenen, vermissten und verstorbenen Mitglieder hatte der Verein „D´Staffestoana“ eingeladen und nahm in überaus großer Anzahl teil. Die Kinder, Jugendlichen, Aktiven, Röckefrauen und Mannerleute füllten die Kirche während die beiden Fahnenabordnungen des Vereins den Altarraum ausschmückten. Sechs Trachtendirndl im liturgischen Dienst, die Lektoren und auch die Sammler aus den Reihen des Bernauer Trachtenvereins machten zudem deutlich, dass in Bernau Brauchtums- und Glaubenspflege zusammengehören. Für die musikalische Gestaltung sorgte die Musikkapelle Bernau unter der Leitung von Albert Osterhammer, deren Weisen aus der Schubert-Messe. Deren Weisen kamen in der akustisch bestens geeigneten Bernauer Pfarrkirche bestens zur Geltung. Nach dem Gottesdienst kam es noch zum Festzug und zur Versammlung mit Ehrungen (hierüber berichten wir noch).
Fotos: Hötzelsperger – Eindrücke vom Bernauer Trachtenjahrtag am Ostermontag
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