Kultur

Ausstellung und Abschied in Hohenaschau

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Rudolf Distler verabschiedet sich nach 35 Jahren als Kurator  – Neue Ausstellung mit Malerei von Ransome Stanley bei „Kunst und Kultur“ zu Hohenaschau

Mit der Eröffnung der ersten Ausstellung dieser Saison beim Verein „Kunst und Kultur zu Hohenaschau“ in der Festhalle geht zugleich eine Ära zu Ende: Rudolph Distler verabschiedet sich als erster Vorsitzender des Vereins. Seit Beginn des Vereins im Jahr 1991 hat er jede Ausstellung von Kunst und Kultur zu Hohenaschau kuratiert und präsentiert. Er suchte jede Künstlerin und jeden Künstler persönlich aus und betreute sie als unermüdlicher Kämpfer dafür, qualitativ hochwertiger Kunst ein Forum zu schaffen und neben bereits etablierten Künstlern auch denjenigen Wertschätzung in der Öffentlichkeit zukommen zu lassen, die noch nicht wirklich im Scheinwerferlicht standen.

Am Freitag, 27. März, um 19.30 Uhr werden auch die neuesten Arbeiten von Ransome Stanley präsentiert, der dem Verein seit 2007 eng verbunden ist, als seine Arbeiten erstmals in Aschau gezeigt wurden. Der Abend soll ein Ausstellungsfest werden, das die erfolgreiche Arbeit von Rudolph Distler mit vielen langjährigen Wegbegleitern feiert. Zum Abschied von Rudolph Distler spricht der Kunstkritiker und Autor Gottfried Knapp. Eine Einführung zur Ausstellung von Stanley Ransome gibt die Kunsthistorikerin Andrea Kühnhackl. Stanley ist ein Grenzgänger zwischen zwei Welten – geprägt durch afrikanische Wurzeln und die europäische Lebenswelt. Kunstgeschichte, Mythologie und Postkolonialismus sind Teil des Fundus, aus dem er auswählt und durch Inszenierungen verschiedenster Bildebenen neue Denkzusammenhänge schafft.

Die Ausstellung ist bis Sonntag, 26. April, freitags und samstags von 16 bis 19 Uhr, sonntags von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Unser Foto zeigt „Fragile“, ein Gemälde in Öl auf Leinwand von Ransome Stanley.

Bericht und Repro zur aktuellen Ausstellung: Christiane Giesen

 

 



Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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