Auf Initiative des Aschauer Bürgers Dieter Johannes Strauch (Vierter von links) und dank der Unterstützung privater Spender, der Gemeinde und Tourist Info Aschau sowie des Heimat- und Geschichtsvereins konnte das historische Wilhelmine-von-Hillern-Denkmal in der Zellerhornstraße erfolgreich restauriert werden.
Das von Theodor von Cramer-Klett jun. gestiftete Denkmal erinnert an die Schriftstellerin und Schauspielerin Wilhelmine von Hillern, die insbesondere durch ihren dramatischen Heimatroman „Die Geier-Wally“ bekannt wurde. Der Roman wurde mehrfach verfilmt und machte von Hillern zu einer bedeutenden Vertreterin des alpenländischen Bergromans im 19. Jahrhundert.
Eine besondere Verbindung zu Aschau besteht darin, dass Wilhelmine von Hillern ihre letzten Lebensjahre im Haus Elisabeth in der Zellerhornstraße in Hohenaschau verbrachte. Dort lebte die Dichterin bis zu ihrem Tod am 25. Dezember 1916 im Alter von 80 Jahren. Das heute restaurierte Denkmal befindet sich damit ganz in der Nähe jenes Hauses, in dem sie ihre letzten Jahre verbrachte.
Im Rahmen einer ökumenischen Segnung wurde das restaurierte Denkmal nun im August 2026 feierlich gesegnet. Die Segnung übernahmen Pfarrer Mirko Hoppe (Zweiter von links) und Kaplan Dr. Christian Elsen (Mitte). Unter den Besuchern der Segnung waren auch Aschaus Zweiter Bürgermeister Michael Andrelang (links) und der Zweite Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins, Thomas Bauer (rechts). Beide würdigten die gelungene Restaurierung und das Engagement aller Beteiligten.
Das Denkmal zu Ehren Wilhelmine von Hillerns ist nicht nur ein wertvolles kulturelles Erbe Aschaus, sondern erinnert zugleich an die enge Verbindung des Ortes mit Literatur und Geschichte. Die gelungene Restaurierung trägt dazu bei, dieses besondere Stück Aschauer Geschichte für kommende Generationen zu bewahren. Die fachgerechte Instandsetzung des Kreuzes mit der Christusfigur sowie die Restaurierung der Einhausung des Denkmals übernahm Andreas Wassersleben.
Im Anschluss an die Segnung klang die Veranstaltung bei einem kleinen Umtrunk und einer gemütlichen Brotzeit aus. Für die musikalische Begleitung sorgte Peter Huber, der mit seiner Ziach für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgte.
Bericht und Foto: Herbert Reiter


