Bei der Landestagung des Bayerischen Trachtenverbandes in Deggendorf wurde Armin Schmid aus dem Trachtengau Niederbayern für seinen außergewöhnlichen Einsatz in der Jugendarbeit geehrt. Für seine jahrzehntelangen Verdienste erhielt er das Verdienstzeichen in Gold der Bayerischen Trachtenjugend. Seine Stellvertreterin Steffi Perfler (Bayerischer Inngau) würdigte ihn mit den Worten, er hätte „eigentlich das Ehrenzeichen in Diamanten verdient“.
„Seit 28 Jahren prägt Schmid die Jugendarbeit im Verein und im Gau – als Jugendleiter, Vortänzer, Vorstand und Gaujugendvertreter. Er gilt als Motor, der nicht nur feiert, sondern überall tatkräftig anpackt“ – so eingangs der Laudatio. So verantwortete Armin Schmid unter anderem die Organisation großer Jubiläen wie dem 90‑jährigen Bestehen der „Holzhacker Obertraubling“ sowie der umfangreichen Festwoche 2024 mit mehreren historischen Meilensteinen. Auch beim geplanten Bau eines Vereinsheims bringt er sein handwerkliches Können und seine Erfahrung ein. Jugendtage, Ausflüge und Zeltlager gehören seit Jahren zu seinem festen Aufgabenbereich.
Auf Landesebene ist Schmid ebenso unverzichtbar: Als Landesjugendvertreter nimmt er zahlreiche Termine wahr, betreut Ehrungen im ganzen Freistaat, wirkt als Referent bei Jugendveranstaltungen und trägt Verantwortung für das Jugendbildungshaus und den Zeltplatz. Beim Deutschen Kinder- und Jugendtrachtentag fungiert er regelmäßig als Reiseleiter einer großen Jugendgruppe – die jungen Teilnehmer bestätigen es lachend: „Mim Armin is einfach a Gaudi.“ Auch der Adventmarkt der Bayerischen Trachtenjugend trägt – so Steffi Perfler weiter – seine Handschrift: Schmid war der entscheidende Fürsprecher für dessen Einführung und ist seit der ersten Stunde im Arbeitskreis aktiv – vom Glühweinbuden-Transport bis zum Zapfhahn am gesamten Wochenende.
Beim Landesjugendtrachtenfest 2007 in Altusried war er als Betreuer dabei und heuer in Pfaffenhofen hat er die Hauptverantwortung übernommen. Seine Vielseitigkeit ist legendär: vom Zeltaufbau über Staplerfahren bis zum „Weinschorlenschleppen“. Wohl wegen seines enormen Engagements für die Trachten- und Heimatpflege findet Schmid kaum Zeit für Urlaub – er zwickt ihn in jene Kalenderlücken, die gerade frei werden. Perfler fasste es zusammen: Armin Schmid sei ein „pfunds Kerl“, der selten „Nein“ sagen könne und dem man für seine außerordentlichen Verdienste ein Ehrenzeichen in Diamanten verleihen müsste.
Fotos: Hötzelsperger – Eindrücke von der Ehrung der Bayerischen Trachtenjugend für Armin Schmid vom Gauverband Niederbayern


















