Tourismus

75-Millionster Gast Im SCHLOSS NEUSCHWANSTEIN

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

UNESCO-Welterbe zieht jedes Jahr etwa 1,1 Millionen Besucherinnen und Besucher in seinen Bann

„75 Millionen Menschen – das ist mehr als die Bevölkerung vieler Länder – haben Schloss Neuschwanstein schon mit eigenen Augen erlebt. Seit 1886 öffnet das Märchenschloss seine Tore für Besucherinnen und Besucher aus aller Welt und ist heute als offizielles UNESCO-Welterbe ein echter Publikumsmagnet mit weltweiter Strahlkraft. König Ludwig II. hat mit Neuschwanstein nicht nur ein architektonisches Meisterwerk geschaffen, sondern ein kulturelles Vermächtnis hinterlassen, das Menschen aus aller Welt begeistert. Das Märchenschloss vereint Geschichte, Innovation und eine spektakuläre Naturkulisse zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk. Die Entwicklung der Besucherzahlen zeigen eindrucksvoll: Die Faszination für Schloss Neuschwanstein ist ungebrochen. Es bleibt das Aushängeschild Bayerns und ein leuchtendes Symbol für unser Kulturerbe. Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft Besucherinnen und Besucher aus aller Welt willkommen zu heißen und ihnen dieses besondere Stück bayerischer Geschichte erlebbar zu machen“, freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.

„Schloss Neuschwanstein begeistert Gäste aus aller Welt genauso wie Menschen aus der Region und aus ganz Deutschland. Die ungebrochene Faszination für diesen einzigartigen Ort erfüllt uns als Bewahrer mit großer Freude und ist zugleich Ansporn, jedem Gast ein hochwertiges und unvergessliches Besuchserlebnis zu bieten. Dass wir tagtäglich alle Besucherinnen und Besucher zuverlässig, sicher und zugleich denkmalverträglich durch das Schloss führen können, ist die Leistung der engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier vor Ort – im Besucherservice, dem Schlossführungsdienst, der Verwaltung und bei der Pflege der Anlagen im und um das Schloss. Darüber hinaus sorgen auch die Fachkräfte der Bayerischen Schlösserverwaltung in den Bereichen Museum, Bau und Restaurierung mit ihrer hohen Fachkompetenz für eine kontinuierliche Qualität des Besuchserlebnisses bei einem der meistbesuchten Kulturdenkmäler Europas. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gilt mein herzlicher Dank für ihr Engagement und für ihren persönlichen Einsatz“, sagte der Präsident der Bayerischen Schlösserverwaltung, Hermann Auer.

Die 75-Millionste Besucherin ist Jana Ramunno mit ihrer Familie aus Ötisheim. Sie wurde von Hermann Auer, Präsident der Bayerischen Schlösserverwaltung, auf Schloss Neuschwanstein begrüßt und erhielt eine Familien-Jahreskarte der Bayerischen Schlösserverwaltung sowie Blumen überreicht.

Schloss Neuschwanstein ist mit jährlich rund 1,1 Millionen Gästen der unangefochtene Besuchermagnet der Bayerischen Schlösserverwaltung. Aktuell kommen über 70 Prozent der Neuschwanstein-Besucher aus dem Ausland. Insgesamt besichtigen jedes Jahr rund fünf Millionen Besucherinnen und Be-sucher die Schlösser, Burgen und Residenzen der Schlösserverwaltung. Schloss Neuschwanstein wurde – wie auch die anderen Königsschlösser – am 1. August 1886 für den Besucherverkehr geöffnet. Allein während der ersten acht Wochen besichtigten rund 18.000 Menschen das Schloss. Die Millionengrenze wurde erstmals 1980 überschritten. Spitzenjahr in der lang-jährigen Besucherstatistik des Schlosses war das Jahr 2014 mit rund  1.570.000 Besucherinnen und Besuchern. Immer wieder kommen berühmte Gäste nach Neuschwanstein, wie beispielsweise der ehemalige US-Präsident Bill Clinton und der US-Schauspieler George Clooney.

Schloss Neuschwanstein wurde für den bayerischen König Ludwig II. (1845‒1886) seit 1868 errichtet und nie vollendet. Sein Schloss war für ihn Denkmal der Kultur und des Königtums des Mittelalters, die er verehrte und nachvoll-ziehen wollte. Errichtet und ausgestattet in mittelalterlichen Formen, aber mit damals modernster Technik, ist es das weltweit bekannteste Bauwerk des Historismus und kann daher am besten die Baukunst des 19. Jahrhunderts zeigen. Der König überprüfte jedes Detail der Ausstattung anhand der Entwürfe und ließ häufig Korrekturen vornehmen, ehe er die Ausführung genehmigte. Besonders beschäftigte er sich mit der Planung der Wandgemäldezyklen. Ludwig II. ließ sich dazu von dem Literaturhistoriker Hyacinth Hol-land, einem Spezialisten in mittelalterlicher Ikonografie, sehr verschiedenartige Vorschläge ausarbeiten. Ludwig II. war an der Planung und Entstehung seiner Bauten wesentlich beteiligt. Sie bildeten den Hauptinhalt seines Lebens und sind sein Lebenswerk.

Nähere Informationen zu Schloss Neuschwanstein finden Sie unter www.neuschwanstein.de

Bericht und Foto: Bayerisches Finanz- und Heimatministerium  – Die 75-Millionste Besucherin ist Jana Ramunno mit ihrer Familie aus Ötisheim. Sie wurde von Hermann Auer, Präsident der Bayerischen Schlösserverwaltung, auf Schloss Neuschwanstein begrüßt und erhielt eine Familien-Jahreskarte der Bayerischen Schlösserverwaltung sowie Blumen überreicht.


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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