Gesundheit

Besuch beim Ökumenischen Sozialdienst

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Dieser Tage  konnte 1. Vorstand Elmar Stegmeier vom Ökumenischer Sozialdienst Priental e.V. die Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Frau Bundestagsabgeordnete Karin Staffler in der Tagespflege Aschau begrüßen.

In einem 1,5 stündigen Besuch konnte ihr die Tagespflege des Ökumenischen Sozialdienstes Priental e.V., aber auch alle anderen Leistungen des Sozialdienstes – ambulante Pflege, Hauswirtschaft, Essen auf Rädern – gezeigt werden. Hier werden alle Bedarfe und Bedürfnisse eines hilfs- und pflegebedürftigen Menschen durch die umfassenden Leistungen abgedeckt, was für die betroffenen Menschen, die Angehörigen und das System enorm wichtig ist. Zudem ist der Sozialdienst im gesamten großen Gebiet des Prientals, von Wildenwart bis Sachrang, tätig.

Die Pflegebedürftigen werden umsorgt, aktiviert, motiviert und gut gepflegt, so dass diese lange und gut zu Hause wohnen bleiben können. Die Angehörigen und das System werden entlastet. Das war auch für die Pflegebeauftragte Staffler interessant und hat sie sehr beeindruckt, denn die Zielrichtung in der Pflegeversorgung der Zukunft geht zu mehr Pflegeprävention, Beratung, Unterstützung und Vernetzung. Elmar Stegmeier erörterte mit Frau Staffler aber auch aktuelle gesundheitspolitische Themen, wie das Pflegeneuorientierungsgesetzt, bei dem eine Pflegebegleitung vorgesehen ist, die Teilen des Aschauer Konzepts für ein Gesundheits- und Pflegenetzwerk entspricht. Sehr kritisch betrachtete Stegmeier die geplanten Kürzungen von Rentenbeitragszahlungen für pflegende Angehörige und die Reduzierung pflegeentlastender Maßnahmen im Klinikbereich im GKV Beitragsstabilisierungsgesetz.

Bericht und Foto: Rosina Reiter, Ökumenischer Sozialdienst Priental e.V.

 


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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