Wirtschaft

Zur Zukunft des Chemiedreiecks

Erster Bürgermeister Florian Schneider begrüßte den neuen ChemDelta-Sprecher Dr. Georg Weichselbaumer zum offiziellen „Antrittsbesuch“ im Rathaus.
Veröffentlicht von Toni Hötzelsperger

Zu einem ersten persönlichen Austausch in seiner neuen Funktion als Sprecher der Initiative ChemDelta Bavaria traf sich Dr. Georg Weichselbaumer mit Burghausens Erstem Bürgermeister Florian Schneider. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die anhaltenden Herausforderungen für die heimische Chemieindustrie und die wirtschaftliche Entwicklung der Region.

Dr. Georg Weichselbaumer hat die Sprecherfunktion von Dr. Bernhard Langhammer Anfang August übernommen. Der ehemalige Vertriebsvorstand der AlzChem Group AG verfügt über langjährige Erfahrung in der chemischen Industrie und ist eng mit dem Bayerischen Chemiedreieck verbunden. Als Sprecher vertritt er künftig die gemeinsamen Anliegen der in ChemDelta Bavaria zusammengeschlossenen Unternehmen gegenüber Politik, Behörden und Öffentlichkeit.

Schneider und Weichselbaumer sprachen insbesondere über die derzeit schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die energieintensive Chemieindustrie. Themen waren unter anderem die weiterhin hohen Energiepreise, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Standorte, notwendige Investitionen und Infrastrukturmaßnahmen sowie die Transformation der Branche. Auch ChemDelta Bavaria hatte zuletzt hohe Energiekosten, regulatorische Belastungen und Infrastrukturfragen als zentrale Herausforderungen für die Wettbewerbsfähigkeit der südostbayerischen Chemieregion benannt.

Beide betonten die Bedeutung eines engen Austauschs zwischen den Unternehmen, den Kommunen und der Politik. Für Burghausen und die gesamte Region ist eine wettbewerbsfähige Chemieindustrie von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Die Initiative ChemDelta Bavaria bündelt die Interessen von mehr als 20 Unternehmen des Bayerischen Chemiedreiecks.

Kurzprofil der Stadt Burghausen

Burghausen an der Salzach mit der weltlängsten Burg: Als eine der dynamischsten Städte der Region zwischen München und Linz, Passau und Salzburg, weist Burghausen für eine Stadt ihrer Größe eine geradezu beispiellose Anziehungskraft auf. Die Salzachperle reizt nicht nur die alljährlich in die Stadt strömende knappe halbe Million an Veranstaltungs-Besuchern, Geschäftsreisenden und Touristen zum Verweilen. Die reizvolle Symbiose der quirligen Neustadt und der faszinierenden denkmalgeschützten Altstadt mit der weltweit größten Burganlage weist höchste Standortqualität mit zahlreichen Sport- und Freizeitanlagen sowie Kultur- und Veranstaltungsevents auf, wie zum Beispiel die alljährlich stattfindende Internationale Jazzwoche oder das Historische Burgfest jährlich am 2. Juli-Wochenende.

Wirtschaftsstandort: Als eines der erfolgreichsten Wirtschafts- und Innovationszentren Bayerns im Bayerischen Chemiedreieck – ChemDelta Bavaria – ist Burghausen mit seiner modernen Infrastruktur Stammsitz großer Chemieunternehmen und mit rund 11.000 Chemie-Beschäftigten bedeutendster Standort des Chemiedreiecks. Das Bruttoinlandsprodukt der Stadt Burghausen mit ihren ca. 19.000 Einwohnern beträgt jährlich rund 9 Milliarden Euro, das hauptsächlich mit Chemie- und Petrochemie-Produkten erwirtschaftet wird sowie mit der Wirtschaftsleistung einer Vielzahl an mittelständischen Handels-, Gewerbe- und Industriebetrieben, Dienstleistern und Zulieferern. Die Burghauser Wirtschaft stellt derzeit 17.100 Arbeitsplätze. Mit über 13.000 Einpendlern aus ganz Südostbayern und dem angrenzenden Oberösterreich ist der Standort Burghausen wichtigster Arbeitgeber der Region zwischen München und Passau, Landshut und Salzburg.

Text und Bild: Stadt Burghausen/tg –  Erster Bürgermeister Florian Schneider begrüßte den neuen ChemDelta-Sprecher Dr. Georg Weichselbaumer zum offiziellen „Antrittsbesuch“ im Rathaus.


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Toni Hötzelsperger

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