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Wilder Böhmerwaldfluss und berühmte Kapellen

Veröffentlicht von Günther Freund

Am Sonntag, 11. Oktober: Nationalpark Bayerischer Wald bietet eine Wanderung und eine Radtour

Zwei abwechslungsreiche Touren aus dem Sonderführungsprogramm warten am Sonntag auf Nationalparkbesucher, die den wilden Wald und seine Geschichte auf besonders eindrückliche Weise erleben möchten.

Der Sonntag, 11. Oktober, steht  ganz im Zeichen der grenzenlosen Waldwildnis. Waldführerin Margarete Deinhart hat sich vorgenommen, die Geschichte des Eisernen Vorhangs und der verlassenen Ortschaften im Böhmerwald zum Thema zu machen. Von Haidmühle wandert sie zum verschwundenen Dorf Krásná Hora (Schönberg) und über den historischen Handelsweg „Goldener Steig“ bis zur Tussetkapelle. Der Rückweg wir dann mit den Zug zurückgelegt. Teilnehmer sollten neben der Führungsgebühr auch Fahrtkosten für die Bahn einplanen. Start für die rund 16 Kilometer lange Wanderung ist um 10 Uhr.

Waldführer Wolfgang Kern hat das malerische Tal des Flusses Křemelna und den Guntherfelsen als Ziele seiner geführten grenzüberschreitenden Tour festgelegt. Mit dem Rad geht es am Sonntag, 11. Oktober, ab 10 Uhr über Železná Ruda und weitere Dörfer zum wilden Böhmerwaldfluss. Auch ein Abstecher zur Gunther Kapelle und zum Guntherfelsen ist bei der grenzüberschreitenden Tagestour geplant. Über die wunderschöne Flussschleife bei Frauenthal und den Polomsattel führt die Tour schließlich zurück zum Ausgangpunkt. Es besteht Helmpflicht.

Für beide grenzüberschreitenden Führungsangebote gilt: Bitte Personalausweis, Ausreichend Verpflegung und geeignete wetterfeste Kleidung mitbringen! Die Kosten pro Person liegen ohne Ermäßigung bei 10 Euro. Die jeweiligen genauen Treffpunkte werden bei der Anmeldung bekannt gegeben.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher bis 17 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen bis 13 Uhr, beim Nationalpark Führungsservice via nationalpark@fuehrungsservice.de oder 0800 0776650 erforderlich.


Redaktion

Günther Freund

1944 in Bad Reichenhall geboren, Abitur in Bad Reichenhall, nach dem Studium der Geodäsie in München 3 Jahre Referendarzeit in der Vermessungs- und Flurbereinigungsverwaltung mit Staatsexamen, 12 Jahre Amtsleiterstellverteter am Vermessungsamt Freyung, 3 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Zwiesel und 23 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Freyung (nach Verwaltungsreform mit Vermessungsamt Zwiesel als Aussenstelle). Seit 2009 im Ruhestand, seitdem in Prien am Chiemsee wohnhaft.

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