Von Autismus über Gehörlosigkeit bis zur Zöliakie – in Bayern gibt es zu mehr als 800 Krankheiten rund 11.000 Selbsthilfegruppen. Um den Beitrag für das Gemeinwohl zu würdigen, hat Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder zusammen mit der weiteren Stellvertreterin und Sozialministerin Ulrike Scharf 120 Vertreterinnen und Vertreter der Selbsthilfe zu einem festlichen Essen und Gesprächen in die Münchner Residenz geladen.
Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder betonte: „Im Freistaat gibt es über 11.000 Selbsthilfegruppen mit rund einer halben Mio. Mitgliedern. Das ist gelebtes Miteinander und gelebte Inklusion. Sich gegenseitig zu unterstützen, füreinander einzutreten und miteinander Probleme und Herausforderungen zu bewältigen, verdient großen Respekt. Als Experten in eigener Sache sind Selbsthilfegruppen oft die ersten Anlaufstellen für Fragen, Ängste und konkrete Lebenshilfe. Sie sind damit eine unbezahlbare Ergänzung zu professionellen Angeboten. Der Freistaat fördert die Selbsthilfe für Menschen mit Behinderung oder chronischer Krankheit sowie deren Angehörige mit rund 1,6 Mio. Euro jährlich. Gleichzeitig bauen wir bürokratische Hürden ab und vereinfachen Erstattungsverfahren. Ein herzliches Dankeschön allen Beteiligten in den Selbsthilfegruppen für den Einsatz in unserer Gesellschaft!“
Die Bayerische Sozialministerin Ulrike Scharf hob hervor: „Selbsthilfe heißt: Ich bin nicht allein. Als Expertinnen und Experten in eigener Sache teilen Menschen Erfahrung, Wissen und Mut. Dabei wächst eine Gemeinschaft, die stark macht und Halt gibt. Selbsthilfe bedeutet auch Teilhabe. Der Freistaat fördert die Selbsthilfe seit Jahrzehnten und bleibt auch weiterhin ein starker, verlässlicher Partner. Bayern ist gemeinsam stark.“
Der Freistaat fördert die Selbsthilfe in diesem Jahr mit über 1,6 Millionen Euro. Gefördert wird neben Landesverbänden für Menschen mit Behinderung und chronischer Krankheit insbesondere die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Selbsthilfe Bayern als Dachverband der Behindertenverbände, das Netzwerk von und für Mädchen und Frauen mit Behinderung und die Selbsthilfekoordinationsstelle Bayern in Würzburg.
Text: Pressestelle (StMAS) – Bildquelle: StK – Der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Sozialministerin Ulrike Scharf mit Vertreterinnen und Vertretern von Selbsthilfegruppen.




