Brauchtum

Reit im Winkler Heimatabend

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Ein vielfältiger Querschnitt durch das heimische Brauchtum wurde beim „Großen Reit im Winkler Heimatabend“ des Trachtenvereins Dö Koasawinkla im Festsaal geboten. Schuhplattler, Trachtentänze, Musik und Gesang wechselten sich in bunter Reihenfolge ab und riefen immer wieder den herzlichen Beifall der zahlreich erschienenen Besucher hervor.

Mit schneidigen Schuhplattlern und harmonisch dargebotenen Trachtentänzen wie Sterntanz oder Steirer wartete die Aktive Gruppe auf. Auch die Kinder- und Jugendgruppe zeigte unter anderem mit Mühlradl, Laubentanz und Schuhplattln, dass sie von den Jugendleitern sorgfältig auf ihre Auftritte vorbereitet worden war. Jung und Alt traf sich zum als Massenplattler angekündigten „Birkenstoaner“ auf der dabei vollbesetzten großen Tanzfläche. Mit harmonisch dargebotenen heimischen Volkstänzen wie Masianer oder Webertanz gefiel die Historische Gruppe in ihrer gediegenen ehemaligen Reit im Winkler Tracht.

Die Musikkapelle Reit im Winkl begleitete exakt die Trachtler bei ihren Auftritten und spielte schöne Blasmusikweisen. Schwungvoll und frisch trat die Stubenmusi mit Ziach, Posaune und Gitarre auf. Der Männergesangverein Reit im Winkl sang mit geübten Stimmen ganz der Jahreszeit angepasst „Da Summa is uma“ und andere althergebrachte Volkslieder. Die ausgezeichnete Stimmung im Saal fand noch ihren Höhepunkt, als beim „Marschplattln“ die aktiven Buam zunächst einzeln und abschließend gemeinsam auf der Bühne ihr Können zeigten. Durch das reichhaltige Programm führte mit Sachverstand und Humor Andreas Willers.

Bericht und Bilder: Sepp Hauser   – Die Aktive Gruppe erfreute die Besucher neben schneidigen Schuhplattlern unter anderem auch mit dem Sterntanz.

 


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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