Zum Beginn der Karwoche erinnert Bayerns Ernährungsministerin Michaela Kaniber an die lange christliche Tradition des Fischessens am Karfreitag – und wirbt zugleich für heimischen Fisch aus bayerischer Teichwirtschaft und Aquakultur sowie Fluss- und Seenfischerei.
„Der Karfreitag ist für viele Menschen ein stiller, besonderer Tag. Das gemeinsame Essen hat dabei eine tief verwurzelte Bedeutung. Fisch steht traditionell für Bescheidenheit und bewussten Verzicht – und genau darin liegt auch heute noch seine Kraft“, sagt die Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus Michaela Kaniber.
Der Brauch, am Karfreitag Fisch statt Fleisch zu essen, geht auf christliche Fastenregeln zurück: Fleisch galt früher als Festtags- und Luxusgut, auf das man bewusst verzichtete. Fisch hingegen wurde als einfaches, erlaubtes Nahrungsmittel angesehen – und ist zugleich seit jeher ein christliches Symbol.
„Diese Tradition passt hervorragend in unsere Zeit. Wer heute bewusst Fisch isst, kann Genuss, Gesundheit und Verantwortung miteinander verbinden“, so Kaniber. Die Ministerin hebt besonders die Qualität regional erzeugter Fische hervor: Ob Karpfen, Forelle, Saibling oder Zander – Bayerns Teichwirte und Berufsfischer stehen für nachhaltige Produktion, kurze Transportwege, höchste Frische und beste Produktqualität.
„Unsere heimischen Fischer und Teichwirte arbeiten im Einklang mit der Natur. Sie pflegen einzigartige Kulturlandschaften und liefern hochwertige Lebensmittel direkt aus der Region. Wer zu bayerischem Fisch greift, stärkt nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch unsere Heimat“, betont Kaniber. Fisch gilt ernährungsphysiologisch als wertvoll: Er liefert hochwertiges Eiweiß, wichtige Omega-3-Fettsäuren sowie Vitamine und Mineralstoffe – und passt damit ideal zu einer ausgewogenen Ernährung.
Gerade die traditionelle Teichwirtschaft in Bayern trägt zudem zum Erhalt von Biodiversität und gewachsenen Landschaften bei. Viele Teiche sind wertvolle Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. „Die Karwoche lädt dazu ein, innezuhalten und bewusste Entscheidungen zu treffen – auch beim Essen. Regionaler Fisch aus Bayern ist dafür die beste Wahl: nachhaltig, gesund und tief in unserer Kultur verwurzelt“, so Kaniber abschließend.
Bericht: Bayerisches Landwirtschaftsministerium – Foto: Franz Standl / StMELF – Bild zeigt Bayerns Ernährungsministerin Michaela Kaniber im Ladengeschäft einer oberbayerischen Fischzucht.




