Unter dem Motto „Kultur verbindet“ kamen am Dienstag zahlreiche Kulturschaffende, Vereinsvorstände und engagierte Bürger aus Aschau und Sachrang in der Priental-Halle zum Runden Tisch Kultur zusammen. Neben den drei Bürgermeistern der Gemeinde waren auch die beiden Ortsgeistlichen, Pfarrerin Sabine Huber und Pfarrer Paul Janßen, der Einladung der Gemeinde und der Tourist Info gefolgt. Die große Beteiligung zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig das kulturelle Leben im Priental ist und wie sehr die Menschen hinter ihren Angeboten stehen.
Nach der Begrüßung durch Ersten Bürgermeister Simon Frank gab Herbert Reiter, Leiter der Tourist Info, einen umfassenden Rückblick auf die kulturellen Aktivitäten des vergangenen Jahres und einen Ausblick auf die kommenden Höhepunkte. Derzeit lädt der Kulturherbst der Kulturbühne Aschau zu besonderen Veranstaltungen ein. Am 13. November ist Aschau zudem Gastgeber des renommierten Römerforums der gesamten Römerregion Chiemsee. Gemeinsam mit dem Heimat- und Geschichtsverein hat die Tourist Info hierfür ein besonderes Programm vorbereitet.
Auch die Volksmusik darf sich auf neue Akzente freuen: Nach längerer Pause ist wieder ein Dreikönigssingen in der Aschauer Pfarrkirche geplant. Im Rahmen des Jubiläumsjahres 2027 soll außerdem ein Volksmusik-Schlosskonzert auf Schloss Hohenaschau stattfinden. Ein weiterer Höhepunkt kündigt sich für November 2027 an: Mit dem „Müllner-Peter-Singspiel“ steht eine Weltpremiere bevor, auf die sich Musik- und Kulturfreunde schon heute freuen dürfen.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Jubiläum „1100 Jahre Aschau i.Chiemgau“ im Jahr 2027. Das Festjahr soll bewusst klein und fein gestaltet werden. Höhepunkt wird ein gemeinsamer Festabend am Samstag, 2. Oktober 2027, in der Festhalle Hohenaschau sein. Vereine und Institutionen sind eingeladen, diesen als lebendigen Dorfabend mit einer geschichtlichen Zeitreise mitzugestalten. Winfried Wolke, ehrenamtlicher Kulturbeauftragter der Gemeinde, gab ebenfalls Einblicke in seine verschiedenen Aufgaben sowie in bereits umgesetzte und geplante Projekte.
Darüber hinaus wird Aschau im Juni und Juli 2027 Gastgeber des „Mobilen Ateliers“ sein, das im Kurpark Station macht. Frau Dr. Barbara Koch von der Kulturbühne Aschau stellte das besondere Projekt vor, das mit einem begleitenden Rahmenprogramm vielfältige kulturelle Begegnungen für Einheimische und Gäste ermöglichen soll. Praktische Impulse lieferte Alexa Dietz, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Sparkassenstiftung Zukunft für die Stadt und den Landkreis Rosenheim, mit einem informativen Vortrag zu Antrags- und Fördermöglichkeiten.
Abgerundet wurde der Abend durch die Vorstellung des Aschauer Wandkalenders 2027 (siehe Foto). Der kostenlose Kalender für Aschau i.Chiemgau und das Bergsteigerdorf Sachrang ist ab sofort in den Tourist Infos erhältlich. Er gibt bereits einen Ausblick auf ausgewählte Veranstaltungshöhepunkte des kommenden Jahres und bietet damit eine schöne Gelegenheit, das Kultur- und Veranstaltungsjahr 2027 schon jetzt ein wenig vorauszuplanen. Der Runde Tisch machte einmal mehr deutlich: Kultur lebt vom Engagement vieler Einzelner, von guten Ideen und vom Miteinander. Tourismuschef Herbert Reiter freute sich über den großen Einsatz der Kulturschaffenden. Die Kulturschaffenden möchten Gemeinsam mit der Gemeinde Aschau i.Chiemgau und der Tourist Info diesen Weg weitergehen und auch künftig ein vielfältiges und hochwertiges Kulturangebot im Priental bewahren und zugleich gestalten.
Bericht und Foto: Gemeinde/Tourist-Information Aschau i. Chiemgau: Präsentation des druckfrischen Aschauer Wandkalenders 2027 (v. l.): Erster Bürgermeister Simon Frank, Herbert Reiter (Tourismuschef Aschau und Sachrang), Alexa Dietz (Sparkassenstiftung Zukunft für die Stadt und den Landkreis Rosenheim), Dr. Barbara Koch (Kulturbühne Aschau) und Winfried Wolke (ehrenamtlicher Kulturbeauftragter).




