Ein Lieblingsbuch, viele Lacher und eine rundum gelungene Lesestunde: Das Format „Leselust“ der Kulturbühne Aschau lädt jeden Monat dazu ein, in eine Überraschungsgeschichte einzutauchen, den Alltag für eine Weile hinter sich zu lassen und einfach zu genießen, zu schmunzeln und zu schwelgen. Seit dreieinhalb Jahren begeistert die Leselust mit wechselnden Vorleserinnen und Vorlesern, die ihr persönliches Überraschungsbuch mitbringen und dem Publikum neue literarische Welten eröffnen.
Dana Bernitt begrüßte die zahlreichen Gäste im voll besetzten Saal des Aschauer Hauses des Gastes und freute sich über den großen Zuspruch und das rege Interesse an der Veranstaltung. Für die aktuelle Ausgabe der Leselust folgte Tourismuschef Herbert Reiter der Einladung der Kulturbühne Aschau als Privatperson und brachte sein ganz persönliches Lieblingsbuch mit. Rund eine Stunde lang las er daraus vor – amüsant und herrlich kurzweilig.
Auf dem Programm stand „Ich bin Single, Kalimera“ von Friedrich Kalpenstein. Das Buch nimmt mit viel Humor das turbulente Singleleben, die Tücken des Alltags und die kleinen wie großen Missverständnisse des Lebens aufs Korn. Besonders amüsant: Die Hauptfigur des Buches trägt ebenfalls den Namen Herbert. So boten sich während der Lesung immer wieder überraschende Gelegenheiten, Parallelen zwischen dem Buchhelden und dem Vorleser Herbert Reiter zu entdecken. Die eine oder andere Passage sorgte dabei für herzhaftes Lachen und besonders heitere Momente im Publikum.
Mit viel Humor erweckte Herbert Reiter die Geschichte zum Leben und bewies, wie unterhaltsam Literatur sein kann. Die Lesung verging wie im Flug und bescherte den Gästen einen vergnüglichen Abend voller Schmunzeln und herzhaftem Lachen. Eine rundum gelungene Ausgabe der Leselust, die einmal mehr zeigte, wie viel Freude gemeinsames Zuhören und literarisches Entdecken bereiten können.
Text: Herbert Reiter – Bildquelle: N. Zacher






