Natur & Umwelt

Hochwasserschutz am Kalkgraben

Erdarbeiten am Kalkgraben für den Hochwasserschutz neben Wohnhäusern.
Veröffentlicht von Toni Hötzelsperger

Um die Gemeinde Aschau i. Chiemgau besser vor den Folgen von Starkregen und Hochwasser zu schützen, haben die Bauarbeiten für die Hochwasserschutzmaßnahme am Kalkgraben begonnen.

Der Maßnahme ging eine umfangreiche Untersuchung der Hochwasserproblematik und vergangener Starkregenereignisse durch das Ingenieurbüro Kokai aus Weilheim voraus. Im Zuge dessen wurde ein digitales Sturzflutmodell für Aschau und Sachrang erstellt, das als wichtige Grundlage für die Planung weiterer Schutzmaßnahmen dient.

Die nun begonnene Maßnahme soll insbesondere im Bereich der Herbststraße, Sommerstraße, Frühlingsstraße, Dreilindenweg sowie in der Schützenstraße für eine deutliche Verbesserung des Schutzes zahlreicher Anwesen bei Starkregen und Hochwasser sorgen. Die Umsetzung erfolgt in zwei Bauabschnitten an der Herbststraße und am Kalkgraben in der Schützenstraße und wird voraussichtlich rund sechs Monate dauern. Die Bauarbeiten übernimmt die Firma PORR aus Ainring. Die Gesamtkosten sind mit rund 510.000 Euro veranschlagt; der Freistaat Bayern beteiligt sich mit einer Förderung.

Im Vorfeld fand bereits eine Informationsveranstaltung für die Anlieger statt, bei der die geplanten Maßnahmen vorgestellt und Fragen beantwortet wurden. Mit dieser Investition setzt die Gemeinde einen weiteren wichtigen Schritt, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger bei Starkregenereignissen zu verbessern.

Text und Bildmaterial: Gemeinde Aschau i.Chiemgau


Redaktion

Toni Hötzelsperger

Beiträge und Fotos sind urheberrechtlich geschützt!