Brauchtum

Fronleichnam in Alt-Marquartstein

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Fronleichnams-Prozession durch Alt-Marquartstein – Anschließend ein Frühschoppen mit der Musikkapelle  –  Die Heilige Messe an Fronleichnam gedenkt der leiblichen Gegenwart Jesu Christ in der Eucharistie. Der Feiertag würdigt die Eucharistie als Sakrament, in dem Gläubige die Gemeinschaft mit Christus erfahren.

Ruhestandspfarrer Hans Krämmer zelebrierte mit Diakon Johannes Notter die Messe. Der Pfarrer erzählte aus dem Johannesevangelium von der „Hochzeit zu Kanaa“ bei dem Jesus Wasser in Wein verwandelte. Der Diakon forderte alle Gläubigen auf, die Lehre Jesu zu feiern -nicht nur in der Kirche- sondern alle miteinander auch im weltlichen Leben. Die Prozession ging in diesem Jahr durch Alt-Marquartstein, begleitet von der Musikkapelle, dem Trachtenverein, den Trachtendirndln, die die Figur der Mutter Gottes trugen, den Ministranten und den Trägern des Himmels mit dem Allerheiligsten sowie den Kirchenbesuchern.

Nach der Prozession ging es zurück in die Kirche, wo der Diakon den berühmten Eröffnungssatz des Johannesevangeliums aus der Bibel zitierte „Am Anfang war das Wort“ und der Schlussfolgerung „Gott bringt Licht in unsere Welt“. Zum Schluss bedankte sich Johannes Notter bei den vielen Akteuren, die das Fest in dieser Form möglich gemacht haben, bei den Anwohnern, die ihre Häuser geschmückt und zum festlichen Erscheinungsbild des Dorfes beigetragen haben. Er lud zum Frühschoppen am Musikpavillon ein und sah darin ein Zeichen für die lebendige Gemeinschaft und gelebten Glauben im Ort. wun

Text und Fotos: Sybilla Wunderlich

Bild 2049 Die Musikkapelle bei der Prozession auf der alten Brücke

Bild 2752 Die Trachtendirndeln mit der Figur der Mutter Gottes

Bild 2765 Die Rückkehr in die Kirche nach der Prozession

Bild 2768+69 Beim Abschlusssegen in der Kirche

 

 

 


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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