Neubeuern/Bad Feilnbach- Im Gedenkwald Au in Bad Feilnbach wurde am Freitag, 25. September, Max Knidlberger nach einem tragischen und tödlichen Bergunfall im Berchtesgadener Land im Rahmen einer würdevollen Urnenbeisetzung verabschiedet. Zahlreiche Angehörige und Weggefährten begleiteten den 76‑Jährigen auf seinem letzten Weg.
In der einfühlsamen Ansprache wurde sein bewegtes Leben nachgezeichnet – von einer von frühen Verlusten geprägten Kindheit über die verschiedenen beruflichen Stationen. Diese waren im Tourismus in Bad Wiessee (1978 bis 1980), in Schliersee (1981 bis 1991 und in Nürnberg (1991 bis 1993 im dortigen Landratsamt) sowie bis zur Rente bei Schwäbisch Hall in Rosenheim. Die großen Leidenschaften von Max Knidlberger waren das Reisen und die persönlichen Begegnungen.
Besonders hervorgehoben wurde seine offene, herzliche Art, mit der er Menschen für sich gewann. Ein Satz aus der Trauerkarte fasste dies treffend zusammen: „Immer wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen.“ Auch der Gedanke, dass das Leben eine Reise sei, zog sich durch die Feier: „Wir sind hier auf Erden nur Gäste und Reisende – wir haben keine ewige Bleibe.“ Nach Fürbitten, Musik und Momenten der Stille erfolgte die Einsenkung der Urne.
Sterbefoto: Max Knidlberger




