Konrad Schmid-Ausstellung im Waldgeschichtlichen Museum – Vernissage am Donnerstag, 1. Oktober
Was ist auf diesen Bildern zu sehen? Eine Landschaft, ein Schatten, ein Riss – oder etwas ganz anderes? Die Holzschnitte von Konrad Schmid legen sich nicht auf ein bestimmtes Motiv fest. Ihre Linien und Flächen lassen unterschiedliche Bilder entstehen. Gerade deshalb lohnt es sich, genau hinzusehen. Von Donnerstag, 1. Oktober 2026, bis Sonntag, 4. April 2027, zeigt das Waldgeschichtliche Museum St. Oswald eine Auswahl seiner Werke.
„Je weniger auf den Bildern ist, desto länger ist der Weg dorthin“, sagt Konrad Schmid über seine Arbeit. Seine Holzschnitte wirken auf den ersten Blick schlicht. Doch hinter ihrer klaren Gestaltung stehen genaues Beobachten, viel Geduld und die bewusste Entscheidung, alles Unnötige wegzulassen. Der 1959 geborene Niederbayer begann mit gegenständlicher Landschaftsmalerei. Seine Bilder waren schon damals meist in Schwarz-Weiß gehalten. Im Laufe der Zeit vereinfachte er die Landschaften immer stärker. Er verringerte die Zahl der Striche, Flächen und Bildausschnitte, bis nur noch wenige Formen und Linien übrigblieben. Diese treffen aufeinander, entfernen sich wieder oder verdichten sich zu auffälligen Strukturen. Dabei ist oft nicht eindeutig, was sie zeigen. Manche erinnern an Landschaften, andere an Schatten, Spiegelungen, Risse oder geheimnisvolle Zeichen. Diese Offenheit macht den besonderen Reiz von Schmids Holzschnitten aus und laden den Betrachter ein, innezuhalten und genauer hinzuschauen.
Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 19 Uhr. Bei der Vernissage führt Stefan Rammer in die Werke des Künstlers ein. Die Band „Pine Cone lite“ begleitet den Abend musikalisch.
Der Eintritt ist frei.
Die Ausstellung ist im Anschluss bis Sonntag, 4. April 2027 von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 17 Uhr (Montag Ruhetag, außer an Feiertagen) im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald zu sehen.




