Brauchtum

Musiker aus dem Holzland schnuppern Wiesnluft

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Holzlandblaskapelle spielte auf dem Oktoberfest – Auftritt auf der Oidn Wiesn ein voller Erfolg  – Steinkirchen. Die traditionelle „Oide Wiesn“ gilt als Herzstück des Münchner Oktoberfests. Hier gibt es weniger Trubel, dafür mehr Brauchtum, Kulturpflege und traditionelle Musik.

Besonders im “Museumszelt” mit ihrem urigen Ambiente und einer Bühne, auf der hochkarätige Blaskapellen spielen, spürt man gelebte bayerische Tradition. Unter dem Titel „Tradition trifft Blasmusik“ hatte der Festring die Blaskapelle aus dem Holzland nach einem gelungenen Premiereauftritt im vergangenen Jahr hierzu wieder eingeladen. Die 28 Musiker der Holzlandblaskapelle Steinkirchen unter der Leitung von Kurt Müller sind am Montag auf der Oidn Wiesn zu hören gewesen. Wie im vergangenen Jahr reisten auch diesmal wieder zahlreiche Fans mit. Angekommen im Museumszelt wurde die Kapelle vom Hochradfahrer und Organisationsmitglied Hans Bauer begrüßt und vorgestellt. Das fünfstündige Musikprogramm, das vorwiegend aus traditioneller Blasmusik mit Polkas, Märschen und Walzern bestand kam beim Publikum bestens an. Die vielen Zuhörer und Volksfestbesucher spendeten großen Beifall und viel Applaus. Der Auftritt in München wurde für alle beteiligten Musiker und auch für die mitgereisten Fans zu einem unvergesslichen Erlebnis. Alle waren restlos von dem sonnigen Tag auf dem Oktoberfest begeistert. Die vorausgegangenen wöchentlichen Gesamtmusikproben, die einzelnen Instrumental- und zusätzlichen Registerproben wurden hiermit belohnt.

Bericht und Fotos: Hans Kronseder 

-4235 Holzlandblaskapelle Steinkirchen spielte auf dem Oktoberfest

-4247 Organisationsmitglied und Hochradfahrer Hans Bauer begrüßte eingangs den Dirigenten Kurt Müller(links) und Vorstand Michael Andruet im Museumszelt

 


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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