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FFW Eggstätt mit Leistungsabzeichen

Erster von links: 1. Vorstand Josef Höhn; daneben Bürgermeister Christoph Kraus; die 17 Kameradinnen und Kameraden nach bestandener Leistungsprüfung; vorn von rechts: 1. Kommandant Hans-Jürgen Oeckel, daneben Kreisbrandmeister Manfred Gierlinger; hinten von rechts: Kreisbrandmeister Rainer Tippel und Kreisbrandinspektor Franz Hochhäusl.
Veröffentlicht von Toni Hötzelsperger

Leistungsabzeichen-Prüfung „Wasser“ absolviert  – Eggstätt: Die letzte Leistungsprüfung bei der Freiwilligen Feuerwehr Eggstätt fand 2022 statt. Auf Initiative von Sepp Höhn, dem ersten Vorstand, haben sich in den vergangenen Wochen 17 aktive Kameradinnen und Kameraden auf die Prüfung „Leistungsabzeichen Wasser“ vorbereitet.

Als alter Hase und ehemaliger Kommandant der Eggstätter Feuerwehr hat Josef Höhn zusammen mit dem amtierenden ersten Kommandanten Hans-Jürgen Oeckel und dem zweiten Kommandanten Michael Künzner-Hingerl mit großem Engagement, Wissen, Tipps und Anregungen die Feuerwehrkameradinnen und -kameraden in den letzten Wochen auf die Prüfung vorbereitet.

Ein Feuerwehr-Leistungsabzeichen ist eine offizielle Auszeichnung für Feuerwehrleute, die ihr praktisches Können und theoretisches Wissen in einer standardisierten Prüfung erfolgreich unter Beweis gestellt haben. Zweck und Ziel der Ausbildung ist die Vertiefung der Dienstvorschriften und der sichere Umgang mit den Geräten sowie die Stärkung des Teamgeistes und des Zusammenhalts in der Gruppe. Gefordert sind Fitness und Tempo, was für die aktiven Feuerwehrleute Schnelligkeit und körperliche Leistungsfähigkeit bedeutet.

Prüfungsinhalt war die Beherrschung von Knoten und Stichen, die in einem vorgegebenen Zeitlimit fehlerfrei gezeigt werden mussten. Gefordert war die fehlerfreie und ruhige Vorgehensweise beim praktischen Aufbau eines Außenangriffs mit Wasserentnahme aus einem Hydranten bzw. beim Aufbau über die Wasserentnahme mit einer Saugleitung. Angetreten sind zwei Gruppen, eine mit Cornelius Schwarz und die andere mit Michael Künzner-Hingerl als Gruppenführer.

Für beide Gruppen galt als Einsatzszenario, den Brand eines Objektes im Außenbereich zu löschen (Zeitlimit 190 Sekunden) und die Kuppelung einer Saugleitung von der Pumpe her für die Wasserentnahme aus einem Gewässer (Höchstzeit 100 Sekunden) aufzubauen. Unter den wachen Augen der Schiedsrichter Kreisbrandinspektor Franz Hochhäuser, der Kreisbrandmeister Rainer Tippel und Manfred Gierlinger vom Kreisfeuerwehrverband Rosenheim galt es, den Löschaufbau schnell und fehlerfrei im Zeitlimit von 90 Sekunden durchzuführen. Je nach Leistungsstufe mussten verschiedene Zusatzaufgaben, wie das korrekte Anlegen wichtiger Stiche und Knoten, ausgeführt werden. Für die Gruppenführer galt es, Sonderaufgaben in Form von Technikfragen schriftlich zu beantworten.

„Wasser marsch“ – das Kommando des Gruppenführers galt nicht nur dem Maschinisten, die Pumpe am Fahrzeug auszulösen; scheinbar fühlte sich auch Petrus mit dem Kommando „Wasser marsch“ angesprochen und ließ es während der gesamten Prüfung heftig regnen.

Die intensive und hervorragende Vorbereitung machte sich bezahlt: Alle Teilnehmer zeigten eine sehr gute Zusammenarbeit bei den jeweiligen Prüfungsteilen und konnten abschließend ihr Leistungsabzeichen aus den Händen von Kreisbrandinspektor Franz Hochhäuser entgegennehmen, der sich vorab bei Josef Höhn und den Kommandanten für die hervorragende Ausbildung bedankte.

Im Namen des Feuerwehrverbandes Rosenheim sprach Franz Hochhäuser allen Kameradinnen und Kameraden einen herzlichen Dank aus und lobte, dass sie den Weg zur Feuerwehr gefunden haben und damit einen „ehrenamtlichen Dienst am Nächsten“ leisten. „In der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich, dass die wenige Freizeit, die jeder hat, für andere verwendet wird, Übungen besucht werden und wenn der Piepser geht, selbstverständlich ausgerückt wird.“ Weiterer Dank galt dem Kreisbrandinspektor Hans-Jürgen Oeckel für sein stetes Bemühen um die Eggstätter Feuerwehr, Vorstand Josef Höhn für sein Engagement sowie der Gemeinde Eggstätt für die Bereitstellung der notwendigen Ausrüstung.

Ein herzlicher Dank des 1. Kommandanten Hans-Jürgen Oeckel galt den Schiedsrichtern Hochhäuser, Tippel und Gierlinger für die Abnahme der Leistungsprüfung sowie Josef Höhn, der als Rentner vollends mit der Vorstandschaft des Vereins beschäftigt ist.

Allen Absolventinnen und Absolventen gilt ein herzlicher Glückwunsch für die hervorragende Leistung.

Bronze Stufe 1: Marco Heigl, Sebastian Henche, Martin Spath, Hannah Weißmeier, Peter Pawolleck, Adrian-Razvan Weihnacht, Anton Schmid, Florian Daxenberger, Kilian Janson, Lena Mauser, Luis Löw, Florian Oeckel, Maximilian Mauser und Jacob Weißmeier.

Gold Stufe 3: Cornelius Schwarz, Michael Künzner-Hingerl (vormals FF Pittenhart) und Patrik Rohrmüller.

Bericht und Foto: Emmy Künzner-Hingerl –  Erster von links: 1. Vorstand Josef Höhn; daneben Bürgermeister Christoph Kraus; die 17 Kameradinnen und Kameraden nach bestandener Leistungsprüfung; vorn von rechts: 1. Kommandant Hans-Jürgen Oeckel, daneben Kreisbrandmeister Manfred Gierlinger; hinten von rechts: Kreisbrandmeister Rainer Tippel und Kreisbrandinspektor Franz Hochhäusl.


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Toni Hötzelsperger

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