Solidarität & Lichtblicke

TS: „… die im Dunkeln sieht man nicht“

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

1.500 Euro von „… die im Dunkeln sieht man nicht“ für die GefühlsHelden  –  Weitere 1.500 Euro von der Geschwister Haselberger’schen Stiftung – Zuwendungen stärken Trauerbegleitung für Kinder und Familien

Die GefühlsHelden gGmbH erhält insgesamt 3.000 Euro für ihre wichtige Arbeit in der Kinder-, Jugend- und Familientrauerbegleitung. Jeweils 1.500 Euro stammen aus der Aktion „…die im Dunkeln sieht man nicht“ sowie von der Geschwister Haselberger’schen Stiftung.

Die GefühlsHelden sind eine gemeinnützige Fachstelle, die Kinder und Jugendliche sowie deren Familien in Zeiten von Abschied, Verlust und Trauer begleitet. Gerade junge Menschen erleben den Tod eines nahestehenden Menschen häufig anders als Erwachsene. Sie benötigen deshalb altersgerechte und geschützte Räume, in denen ihre Gefühle wahrgenommen werden und sie einen individuellen, gesunden Umgang mit ihrer Trauer entwickeln können.

Die Begleitung orientiert sich am Alter, am Entwicklungsstand und an den persönlichen Bedürfnissen der jungen Menschen. Neben vertrauensvollen Gesprächen kommen kreative Methoden, Gefühlsarbeit, Achtsamkeitsübungen und Angebote zur Stärkung der eigenen Widerstandskraft zum Einsatz. Zum Angebot gehören Einzelbegleitungen für Kinder und Jugendliche, die Unterstützung ganzer Familien sowie Trauergruppen. Dort können sich junge Menschen mit Gleichaltrigen austauschen und erfahren, dass sie mit ihren Erlebnissen und Gefühlen nicht allein sind.

Darüber hinaus beraten die GefühlsHelden Eltern, Bezugspersonen und pädagogische Fachkräfte im Umgang mit Sterben, Tod und Trauer. Vorträge, Informationsveranstaltungen, Fortbildungen und Reflexionstage für Kindertagesstätten, Schulen und weitere Einrichtungen ergänzen das Angebot. Die Fachstelle unterstützt Familien nicht nur nach einem Todesfall, sondern auch bei einschneidenden Verlusterfahrungen wie der Trennung der Eltern, einem Umzug oder anderen tiefgreifenden Veränderungen im Lebensumfeld.

Mit der Zuwendung wird eine Arbeit gestärkt, die Kinder und Jugendliche in einer besonders verletzlichen Lebensphase auffängt, ihnen Sicherheit vermittelt und ihre vorhandenen Stärken fördert. Die GefühlsHelden leisten damit einen wichtigen Beitrag dazu, dass junge Menschen mit ihren Gefühlen ernst genommen und auf ihrem Weg zurück in einen stabilen Alltag professionell begleitet werden.

Bericht und Foto: Stadt Traunstein –  Im Brunnenhof des Traunsteiner Rathauses nahm Geschäftsführer Daniel Georg Stoklossa von Veronika Hümmer, Schirmherrin der Aktion „…die im Dunkeln sieht man nicht“ einen symbolischen Scheck in Höhe von 1.500 Euro entgegen. Auf dem Bild (von links): Geschäftsführer Daniel Georg Stoklossa, Schirmherrin Veronika Hümmer und Teresa Hain, Leiterin des Sachgebiets Familie, Bildung und Generationen im Rathaus. Weitere 1.500 Euro stellt die Geschwister Haselberger’sche Stiftung für die wertvolle Arbeit von Gefühlshelden zur Verfügung. 


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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