Die winterliche Wendelsteinhöhle auf 1.711 Metern war vor kurzem das Ziel einiger Forscher vom Verein für Höhlenkunde München. Durch die besondere Luftführung in der Höhle treten auf den ersten 100 Metern des Hauptganges massive Eisbildungen auf. Die Befahrung ist daher momentan nur erfahrenen Höhlenforschern mit entsprechender Ausrüstung gestattet und nicht ganz ungefährlich. Seit über 10 Jahren dokumentieren die Forscher immer wieder die Eisbildungen in der Höhle. Derzeit entwickeln sie ein Konzept, die Prinzipien der Vereisung näher zu erforschen. „Wir wollen herausfinden, unter welchen Bedingungen und bei welchen Außen-Temperaturen und Niederschlägen sich das Eis bildet und wie schnell es wächst“, so Peter Hofmann, Höhlenforscher und Urheber der spektakulären Einblicke in die vereiste Wendelsteinhöhle.
Bericht und Fotos: Wendelsteinbahn