Malerluft und Malerlust – Künstlerorte in Oberbayern
Autor Norbert Göttler
Verlag: Allitera Verlag, ISBN 978-3-96233-462-8
Bild: Joseph Wopfner, Maler am Chiemsee-Ufer, undatiert
NORBERT GÖTTLER, Jahrgang 1959, wuchs auf dem Gut Walpertshofen nördlich von Dachau auf, studierte in München Philosophie, Theologie (Dipl.) und Geschichte und wurde 1988 zum Dr. phil. im Fach Wirtschafts- und Sozialgeschichte promoviert. Als freier Publizist arbeitete er für die Süddeutsche Zeitung und den Münchner Merkur, als Schrift-steller für verschiedene Verlage (Rowohlt, Allitera etc.) und als Fernsehregisseur für die Sender BR, ARD , 3sat und arte. Von 2012 bis 2023 war Göttler hauptamtlicher Bezirks-heimatpfleger des Bezirks Oberbayern. Göttler ist Mitglied des deutschen PEN-Clubs und der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste (Salzburg), wo er seit 2021 als Prodekan / Co-Dean der Klasse III »Kunst und Literatur« fungiert. Norbert Göttler ist Mit-glied von Amnesty International. Die Gründung der Dachauer Amnesty-Gruppe geht auf seine Initiative aus dem Jahr 1980 zurück. 2004 wurde Göttler das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland am Bande verliehen.
Das Buch „Malerluft und Malerlust – Künstlerorte in Oberbayern“ von Norbert Göttler beleuchtet die künstlerische Revolution in Oberbayern und zeigt, wie sich im 19. Jahrhundert durch den Bruch mit der traditionellen Akademiekunst neue Wege der Naturdarstellung eröffneten. Es beschreibt den Übergang von historistischer Malerei hin zu einer freien, von der Natur inspirierten Freilichtmalerei – geprägt durch veränderte Lichtstimmungen, technologische Neuerungen wie die Eisenbahn und den Einzug der Farbtube. Anhand von Fallbeispielen und biografischen Skizzen prominenter Künstler werden die Entstehung und Entwicklung von Künstlerkolonien (z. B. in Dachau, Frauenwörth und am Ammersee) dargestellt, die als „Widerstandsnester“ gegen etablierte Kunstinstitutionen verstanden werden können.
Bericht und Foto: Allitera-Verlag