Priener und Vereine trauern um Fritz Appel

 Nur wenige Wochen nach seinem 84. Geburtstag verstarb in Prien Fritz Appel. Bei der Trauerfeier mit Instrumental-Musik in der Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“ in Prien erinnerte Gemeindereferent Werner Hoffmann daran, dass Fritz Appel 1933 in Wiesbaden zur Welt kam und als Schulkind mit seiner Mutter nach Wildenwart kam. Dort besuchte er die Volksschule, anschließend bestand er eine Kfz-Lehre bei der Firma Fichtl in Prien, dabei lernte er auch seine Frau Susi kennen, die er 1956 ehelichte und mit der er drei Kindern das Leben schenkte. Ein tiefer Einschnitt war 2005 der Tod seiner Frau, nach einer Trauerphase fand Fritz Appel wieder Kraft, Zuversicht und mit Gertraud Huber eine neue Lebenspartnerin. Hoch geschätzt waren von Fritz Appel die Eigenschaften eines geselligen und ruhigen Mitmenschen, der gerne im Kreise seiner Familie und ungern alleine war. 1977 baute er für seine Familie ein Haus in Prien, viele Jahre war er für die Firma ATLAS im süddeutschen Raum unterwegs. Sein beruflicher Sachverstand war vielfach gefragt, so auch bei der Feuerwehr in Prien. Wie dessen Vorstand Hans Wöhrer bei seinem Nachruf auf dem Priener Friedhof sagte, war Fritz Appel insgesamt 45 Jahre der Feuerwehr als Aktiver und Feuerwehrvereinsmitglied treu. 41 Jahre war Fritz Appel Mitglied beim Priener Rauch-Club, wie Hans Berger  bei seiner Würdigung erinnerte. Beide Vereine waren mit ihrer Fahnenabordnung beim letzten Erdengang von Fritz Appel zugegen, des weiteren war auch die Standarte des Hufeisenvereins von Prien vertreten, bei dem Appel sich bis zuletzt gerne in der Vereinshütte einfand. In ganz besonderer Weise war Fritz Appel mit dem Sportkegelverein Prien verbunden, diesem gehörte er 53 Jahre als Mitglied an und diesem stand er acht Jahre als Vorstand voran, wofür ihm die Ehre des Ehrenvorstands zuerkannt wurde. Für alle Vereine stellte der Verstorbene seine große Leidenschaft des Filmens bei vielerlei Veranstaltungen zur Verfügung. Eine weitere Leidenschaft von Fritz Appel war das Reisen, unter anderem einmal zu seinem Halbbruder in Amerika.

Sterbefoto: Fritz Appel, verstorben im Alter von 84 Jahren

 

Anton Hötzelsperger

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Freier Journalist, Leiter der Gäste-Information Samerberg